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Transformation des Empire-Stils im Tafelsilber aus Berlin, Warschau und Wien 1797 bis 1848

Tafelsilber wird seit Jahrhunderten mit Macht, Tradition und Zeremonie verbunden. Zu Beginn des 19. Jahrhunderts entwickelte sich verstärkt seine Vormachtstellung zur Repräsentation des Staates. Dynamische Veränderungen in Gesellschaft, Technik und Kommunikation kennzeichnen den Zeitraum von 1797, dem Entstehungsjahr des Empire in Paris, und 1848, dem Jahr der bürgerlich-revolutionären Erhebungen in Europa. In dieser Zeit nahmen drei ostmitteleuropäische Hauptproduktionszentren des Tafelsilbers - Berlin, Warschau und Wien - an der Mobilität und der Verbreitung von Kulturgütern und somit am Warenaustausch des von Napoleon in Auftrag gegebenen Empire-Stils teil. Paris war dabei Zentrum. Berlin, Warschau und Wien an der Peripherie nahmen bestimmte Impulse des Empire-Stils auf. Die daraus resultierenden transkulturellen Vernetzungen und Verflechtungen führten zu neuen Hybridobjekten. So bildeten sich Identitäten, die vielfältigen und internationalen Einflüssen unterlagen.

Februar 2026, 384 Seiten, Deutsch
Sandstein Kultur
978-3-95498-874-7

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