Tottes kleines Literaturlexikon

Kurzkritiken zum praktischen Gebrauch
Herausgegeben von:
Maxwill, Arnold

Ein Mann pendelt. Jahr für Jahr packt er sich täglich Lektüre für die Bahnfahrt ein: Neuerscheinungen, Klassiker, Buchgeschenke, Anthologien, Abseitiges. So lernt er auf regelmäßigen Streifzügen nach Ungelesenem seine eigene Bibliothek noch einmal völlig neu kennen. Die Einträge sind teils launige Gelegenheitsarbeit, doch stets um Vermittlung, Klarheit, Empfehlung (oder Warnung) bemüht. Dabei wird aber recht schnell klar: Dieses kleine Literaturlexikon ist eigentlich gar kein Lexikon. Denn es ist unvollständig, nicht enzyklopädisch, auch keinesfalls um sachliche Neutralität bemüht. Nicht alle Bewertungen wird man teilen, bei mancher Perspektive Nachfragen haben. Und schon ist man drin: im Nachdenken über Literatur, Gesellschaft und Politik. Der Band umfasst knapp vierhundert Einträge, von Edward Abbey bis Stefan Zweig.

April 2026, 152 Seiten, Nyland Dokumente, Bd. 37, Deutsch
Aisthesis Verlag
978-3-8498-2168-5

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