Täterschaft und Teilnahme im Schiffsbetrieb

Zur Verantwortlichkeit der Leitungspersonen im deutschen und griechischen maritimen Umweltstrafrecht

Wie kann strafrechtliche Verantwortung für Meeresverschmutzung in komplexen Schifffahrtsunternehmen zugerechnet werden? Der Autor entwickelt ein systematisches Zurechnungsmodell für Leitungspersonen vor dem Hintergrund wachsender Organisationspflichten und Haftungsrisiken. Als dogmatischer Anknüpfungspunkt dient die strukturelle Trennung zwischen Tatgeschehen an Bord und Entscheidungsstrukturen an Land. Konkretisiert werden die Zurechnungsinstrumentarien im Rahmen von Täterschafts-, Teilnahme- und Unterlassungsdogmatik. Im deutsch-griechischen Rechtsvergleich und unter Berücksichtigung der Umweltstrafrechtsrichtlinie 2024 werden präzise Kriterien und Reformperspektiven im internationalen und europäischen Kontext entwickelt.

Juni 2026, ca. 582 Seiten, Schriften zum Internationalen und Europäischen Strafrecht, Bd. 84, Deutsch
Nomos
978-3-7560-3932-6

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