Sigmund Freud

Die Leidenschaft des Unregierbaren

Im Zentrum von Silvia Lippis Buch steht der Trieb: jene von Freud entdeckte, ¿unregierbare¿ Kraft, die sich keinem Gesetz fügt und die dem Begehren seine ganze Unbestimmtheit und Wandelbarkeit verleiht.

Angst, Trauma, Wiederholung, Übertragung: Die zentralen Begriffe der Psychoanalyse werden im Licht der Triebtheorie neu gelesen, im Gespräch mit Lacan, Deleuze, Badiou, Butler und Preciado. Auf diese Weise zeigt sich ein überraschend aktueller Freud: einer, der die Instabilität und den ¿partialen¿ Charakter von Sexualobjekt und Geschlechtsidentität deutlich erkannt hat und dessen Denken sich daher mit feministischen, queeren und nichtbinären Perspektiven verbinden lässt, ohne ihm Gewalt anzutun.

Mit einem Vorwort der Autorin zur deutschen Ausgabe

März 2026, 272 Seiten, Deutsch
tentare
978-3-911804-01-1

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