SchVG
Anleiherecht kurz und kompakt: Das Schuldverschreibungsgesetz (SchVG) ermöglicht die Änderung von Anleihebedingungen aufgrund von Mehrheitsbeschlüssen der Gläubiger in- und außerhalb der Sanierungssituation. Damit erlaubt es die nachträgliche Vertragsanpassung ohne die individuelle Zustimmung eines jeden Anlegers hierzu. Dieser bewährte Kommentar beleuchtet die Auswirkungen der allgemeinen Regeln auf die Emissionspraxis unter sorgfältiger Auswertung der bisherigen Anwendungserfahrungen und Rechtsprechung. Die (Verfahrens-)Regelungen zu Mehrheitsbeschlüssen und Gläubigervertretung werden im Detail erläutert und sich jeweils ergebende Handlungsoptionen anschaulich aufgezeigt. U.a. im Fokus: - Auf welche Schuldverschreibungen ist das SchVG anwendbar? - Was ist bei der Verbriefung einer Anleihe zu beachten und was beinhalten Transparenzgebot und der Grundsatz der "kollektiven Bindung" für Anleihebedingungen? - Welche Anforderungen bestehen für die Einberufung einer Gläubigerversammlung, über welche Maßnahmen können die Gläubiger beschließen? - Wann sind Mehrheitsbeschlüsse der Gläubiger verbindlich und welche Rechtsschutzmöglichkeiten bestehen hiergegen?

