Recht- und zweckmäßige Bewertungsmethoden zur Bestimmung des wirtschaftlichsten Angebots

Wie sollten öffentliche Auftraggeber das wirtschaftlichste Angebot bestimmen? Die Arbeit liefert einen interdisziplinären Orientierungsrahmen für recht- und zweckmäßigere Entscheidungen rund um das Wertungssystem. Sie bestimmt u.a. die Reichweite der Ex-ante-Bekanntmachungspflicht seit dem Dimarso-Urteil des EuGH (C-6/15) neu und definiert "Gewichtung" mithilfe der Mikroökonomik. Steuerungsdefizite werden empirisch plausibilisiert: Auftraggeber treffen regelmäßig rechtmäßige, aber ökonomisch suboptimale Entscheidungen. Deswegen werden die in Deutschland gängigen Bewertungsmethoden systematisiert und interdisziplinär bewertet. Die Arbeit zeigt Wege auf, Steuerungsdefizite zu minimieren. Der Verfasser ist Vergaberechtsanwalt in Hamburg.

Juni 2026, 473 Seiten, Schriften zum Wirtschaftsverwaltungs- und Vergaberecht, Bd. 67, Deutsch
Nomos
978-3-7560-2115-4

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