Recht als Praxis

Die liberale Transformation in der Kulturtheorie des Rechts

Recht ist ein Element der Kultur unter vielen. Es muss daher als auf Handlungen bezogene normative Wissensordnung verstanden werden. In einem beständigen Austausch bringen dezentrale Praxisformen, Techniken und Wissensbestände das Recht hervor und verändern es. Philip Schimchen beschreibt die im Kontext von kulturellen Praktiken und technologischer Entwicklung sich vollziehende Transformation des Rechts. Sein in vorliegendem Buch vorgestelltes rechtstheoretisches Modell verkörpert einen produktiven Gegenentwurf zum gegenwärtig erstarkenden Autoritarismus und Populismus. Der Autor schlägt vor, die Rechtsbildung in die Dynamiken der komplexen postmodernen Gesellschaft zurückzuführen, um ein neues rechtliches Freiheitsverständnis jenseits staatlicher Herrschaft zu begründen. 'Recht als Praxis' wurde mit dem WISAG-Preis der Goethe-Universität Frankfurt ausgezeichnet.

März 2026, 164 Seiten, Deutsch
Velbrueck GmbH
978-3-95832-435-0

Weitere Titel zum Thema