Radikale Demokratietheorien und Staat

Standpunkte

Radikale Demokratietheorien zeichnen sich durch ihre konsequente Kontingenzannahme aus: Jede Ordnung entsteht durch Konflikte und fixiert Bedeutungen jeweils neu und nur temporär. Davon ausgehend lassen sich jedoch unterschiedliche demokratietheoretische Schlussfolgerungen ziehen. Die französisch geprägte radikale Demokratietheorie zielt auf kritische Distanz zum Bestehenden ab, der hegemonietheoretische Ansatz dagegen auf strategische Transformation. Diese Diskrepanz wird im Verhältnis zum staatlichen Feld besonders deutlich. Angesichts der Widersprüchlichkeit innerhalb des Diskurses der radikalen Demokratietheorie, die hier prägnant abgebildet wird, stellt sich die Frage der Zukunft der radikalen Demokratietheorien. Einheit oder Aufspaltung? Mit Beiträgen von Dagmar Comtesse | Franziska Dübgen | Oliver Flügel-Martinsen | Franziska Flügel-Martinsen | Andreas Gelhard | Julian Nicolai Hofmann | Dirk Jörke | Oliver Marchart

Juli 2026, 117 Seiten, Staatsverständnisse, Bd. 194, Deutsch
Nomos Verlags GmbH
978-3-8487-7385-5

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