Paul Johann Anselm von Feuerbach

Eine Zeitenwende im Strafrecht

Paul Johann Anselm Feuerbach (1775-1833) gilt als Wegbereiter des modernen Strafrechts. Mit seiner Formel des Gesetzlichkeitsprinzips ("nullum crimen, nulla poena sine lege"), der von ihm entwickelten Straftheorie der generalpräventiven Abschreckung und seinem Postulat nach der Trennung von Recht und Moral beeinflusst er die Rechtswissenschaft bis heute. Anlässlich seines 250. Geburtstags widmete die Universität Jena ihm 2025 eine internationale Tagung. Die Beiträge analysieren Feuerbachs straf- und zivilrechtliches Denken, seine Methoden, seine internationale Rezeption sowie die aktuelle Bedeutung seiner Ideen für Rechtswissenschaft, Kriminologie und Rechtspraxis. Mit Beiträgen von Luis Greco | Anette Grünewald | Jan Dirk Harke | Markus Hirte | Amina Hoppe | Urs Kindhäuser | Florian Knauer | Arnd Koch | Ralf Kölbel | Adrian Schmidt-Recla | Edward Schramm | Sascha Ziemann

November 2026, ca. 369 Seiten, Rechtsgeschichtliche Forschungen, Bd. 13, Deutsch
Nomos Verlags GmbH
978-3-7560-3736-0

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