Operation "Emma" - Eine Europäische Erfolgsgeschichte?

Eine Aufarbeitung der Infiltration des EncroChat-Netzwerks

Das Unternehmen EncroChat versprach seinen Nutzern Anonymität und abhörsichere Kommunikation mittels modifizierter Smartphones. Im Jahr 2020 gelang es einer europäischen Ermittlungsgruppe unter Federführung der französischen Ermittlungsbehörden, heimlich über 39.000 EncroChat-Smartphones zu infiltrieren und in großem Umfang Daten auszuleiten. Diese Daten, die teilweise schwerste Straftaten dokumentieren, wurden anschließend mit kooperierenden Staaten geteilt.

Die Arbeit verfolgt das Ziel, das Unternehmen EncroChat sowie die EncroChat-Smartphones zu beleuchten sowie den in zentralen Punkten intransparenten Verfahrensgang zu rekonstruieren. Anschließend widmet sich der Autor den rechtlichen Problemen der Verwend- und Verwertbarkeit der EncroChat-Daten. Die Arbeit endet mit einer Erörterung, inwieweit aus dem Gebrauch hochpreisiger, besonders sicherer Verschlüsselungstechnik ein Tatverdacht resultieren kann.

November 2025, 430 Seiten, Schriften zum Strafrecht, Bd. 458, Deutsch
Duncker & Humblot GmbH
978-3-428-19557-2

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