Ohne uns

Wider die Kriegslogik

Fünf Jahre nach dem russischen Überfall auf die Ukraine ist der Konflikt zu einem Stellungskrieg verhärtet, der weiter eskaliert. Im Nahen Osten finden die unerbittlichen Kriege seit Jahren kein Ende. In Deutschland bringt man derweil den Wehrdienst auf den Weg und rüstet Automobilwerke zu Munitionsfabriken um. Der Krieg bestimmt die Debatten, beherrscht das Denken und führt Politik, Wirtschaft und Gesellschaft in die Aufrüstungsspirale. Dieser von Margarita Tsomou und Mario Neumann herausgegebene Band hinterfragt die Alternativlosigkeit des Krieges und versammelt Beiträge von Andreas Schüller, Anna Ivanova, Daniel Marwecki, Elad Lapidot, Fabian Saul, Frank Witzel, Ingar Solty, Ingo Schulze, Jennifer Menninger, Katja Maurer, Kristin Helberg, Michael Hardt, Mithat Sancar, Mithu Sanyal, Sandro Mezzadra, ¿eyda Kurt, Sven Kühn von Burgsdorff, Tanasgol Sabbagh, Volodymyr Ishchenko, Wolfgang Kaleck und Yevgenia Belorusets.

Ohne uns wendet sich gegen eine Politik, in der Zukunft nur noch durch Krieg möglich sein soll, und ist vor allem eins: ein Antikriegsbuch, das auffordern möchte zu einer Diskussion über Auswege aus der Logik des Krieges. Ohne uns ist ein Aufruf zum Umdenken, denn eine Verweigerung der Kriegslogik ist Friedensarbeit und Demokratieverteidigung gleichermaßen.

Februar 2027, ca. 280 Seiten, Deutsch
Matthes + Seitz
978-3-7518-2214-5

Weitere Titel zum Thema