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Natur als Freiheit

Die Stellung des Menschen in der ökologischen Krise vor dem Hintergrund Trendelenburgs organischer Weltanschauung

Ausgehend von der durch die ökologische Krise gebotenen Neubestimmung des Natur-Kultur-Verhältnisses rekonstruiert diese Studie erstmals die organische Weltanschauung Friedrich Adolf Trendelenburgs (1802-1872), eines Protagonisten des deutschen Spätidealismus. In dieser historisch-systematischen Untersuchung wird Trendelenburg zwischen Kants Skeptizismus und Hegels Apriorismus verortet und sein eigenständiger aristotelischer Weg aufgezeigt. Neben der Rekonstruktion seines Systems wird ein Vorschlag seiner Aktualisierung für das Anthropozän dargestellt. Dabei wird für eine Ausweitung des Sittlichkeitsbegriffs argumentiert, der den destruktiven Natur-Kultur-Dualismus überwindet, indem er den gesamten kulturell geformten Planeten umfasst.

Januar 2026, 414 Seiten, Physis, Bd. 07, Deutsch
Karl Alber
978-3-495-98945-6

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