Mit beiden Händen den Himmel stützen

Roman

Lales Kindheit im Berlin der 80er Jahre ist nicht wie jede andere. Während die Erwachsenen in ihrer Neuköllner Männer-Kommune Partys feiern, politisieren und die Revolution planen, während im Wohnzimmer Haschisch vertickt wird und ihr Vater jede Woche eine andere Freundin hat, darf Lale wach bleiben, solange sie will, Fanta trinken, Süßigkeiten essen und Fernsehen schauen. Lale wird sich selbst überlassen im stetig unsteten Umfeld, das auch Gefahren birgt. Sie muss sich ihren eigenen Weg erkämpfen als Frau, Künstlerin, Mutter - getrieben von ihrem unstillbaren Durst nach einem besseren Leben. Authentisch, verletzlich, von poetischer Intensität.

März 2026, 255 Seiten, Deutsch
Aufbau Verlag
978-3-351-04284-4

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