Missbrauchsunabhängige Entflechtungskompetenzen von Wettbewerbsbehörden
Eine rechtsvergleichende Untersuchung des deutschen, britischen und schweizerischen Rechts de lege lata et ferenda unter besonderer Berücksichtigung von § 32f Abs. 4 GWB (D) und sec. 161 para. 3 EA02 (UK)
Von:
Gollasch, SimonDas Werk zeigt auf, welchen Nutzen missbrauchsunabhängige bzw. verstossunabhängige Entflechtungskompetenzen für die Wettbewerbsdurchsetzung haben können: Sie ermöglichen strukturelle Abhilfe auch dort, wo Verbote nicht greifen oder Verstösse schwer nachweisbar sind. Rechtsvergleichend werden die bestehenden Regelungen in Deutschland und im Vereinigten Königreich im historischen und systematischen Kontext ausgewertet sowie anhand praktischer Anwendungsfälle bewertet. Darauf aufbauend analysiert ein Länderbericht die Rechtslage in der Schweiz und diskutiert Zulässigkeit und Zweckmässigkeit einer entsprechenden Kompetenz. Den Abschluss bildet ein konkret ausformulierter Gesetzgebungsvorschlag für das schweizerische Kartellgesetz.
Juli 2026, ca. 472 Seiten, Studien zum internationalen Wirtschaftsrecht, Bd. 50, Deutsch
Dike, Nomos Verlagsgesellschaft mbH & Co. KG
978-3-03891-907-0
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