Mehrfachbeteiligungen an Personengesellschaften

Ein Plädoyer für die Abschaffung des Einheitlichkeitsprinzips nach dem MoPeG

Das Personengesellschaftsrecht hält am traditionellen Grundsatz der Einheitlichkeit der Mitgliedschaft (Einheitlichkeitsprinzip) fest. Danach kann die Mitgliedschaft eines Gesellschafters nicht in zwei oder mehr Anteile aufgeteilt werden, sodass sich ein neu hinzuerworbener Anteil automatisch mit dem bestehenden Anteil vereinigt. Ist es an der Zeit, das Einheitlichkeitsprinzip für Personengesellschaften aufzugeben? Obwohl diese Fragestellung Gegenstand intensiver Auseinandersetzung war, konnte bislang kein allgemeiner Konsens gefunden werden. Vor dem Hintergrund des Inkrafttretens des MoPeG erscheint eine Wiederbelebung der Debatte unumgänglich, die sich die Arbeit zur Aufgabe macht.

Januar 2026, 293 Seiten, Studien zum Gesellschaftsrecht, Bd. 27, Deutsch
Nomos Verlags GmbH
978-3-7560-3543-4

Weitere Titel zum Thema