Medienpluralismus im europäischen Mehrebenensystem
Konzepte, Kompetenzen und Gestaltungsinstrumente der Europäischen Union unter besonderer Berücksichtigung des Europäischen Medienfreiheitsgesetzes (EMFA)
Von:
BoddenbergAufgrund des wachsenden Drucks auf Medien in einigen Mitgliedstaaten stellt sich die Frage, inwieweit die Union Medienpolitik mitgestalten kann. Der Erlass des Europäischen Medienfreiheitsgesetzes hat die Debatte um Chancen und Risiken unionaler Regulierung neu entfacht. Die Monographie untersucht das europäische Verständnis von Medienpluralismus und seine Verankerung im Europarecht. Welche Möglichkeiten hat die EU, um Medienvielfalt zu schützen, und welche kompetenziellen Grenzen muss sie beachten? Die Arbeit analysiert Instrumente der Union zur Sicherung von Medienpluralismus und beleuchtet, wie das Spannungsverhältnis zwischen unionaler Binnenmarktregulierung und mitgliedstaatlicher Kulturpolitik ausgewogen aufgelöst werden kann.
August 2026, ca. 391 Seiten, Schriften des Europa-Instituts der Universität des Saarlandes. Rechtswissenschaft, Bd. 117, Deutsch
Nomos Verlags GmbH
978-3-7560-4332-3
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