Medien. Macht. Meinung

Auf dem Weg in die Kriegstüchtigkeit

¿Mission¿, ¿Operation¿, ¿Intervention¿ oder ¿Krieg¿? ¿Freiheitskämpfer¿ oder ¿Terrorist¿? ¿Regierung¿ oder ¿Regime¿? ¿Aggression¿ oder ¿Verteidigung¿? Hält die Trennung von Information und Meinung, gehandelt als hohe Schule des Journalismus, einer ernsthaften Prüfung stand? Renate Dillmann beleuchtet das Selbstbild deutscher Leitmedien - sachliche Information und Kontrolle der Macht - und ihre tatsächlichen Leistungen als ¿Vierte Gewalt¿. Und sie fragt: Warum wird Meinungs- und Pressefreiheit in demokratischen Staatswesen garantiert und zugleich beständig eingeschränkt? Wie funktioniert das Dreiecksverhältnis von Presse, Politik und Publikum? Wie frei und willig ist der Medienkonsum? Im Anschluss an einen ¿Crashkurs Medienkompetenz¿ und eine Analyse der Funktion der ¿freien Presse¿ geht der Band anhand konkreter Fallstudien - zum Ukraine- und Gazakrieg sowie zum ¿Feindbild Chinä - ­Methoden einer Bericht­erstattung nach, die bereits im Sinne der geforderten Kriegsertüchtigung wirkt.

November 2024, 239 Seiten, Neue Kleine Bibliothek, Bd. 342, Deutsch
Papyrossa Verlags GmbH +
978-3-89438-834-8

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