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Marco Marazzoli und die Barberini-Harfe

Macht, Musik und Emblematik im römischen Seicento

Die Barberini-Harfe, ihr Entstehungshintergrund, ihr Spieler Marco Marazzoli, besonders aber ihr rätselhaftes Bildprogramm ist der zentrale Gegenstand dieses Essays, einer fesselnden Recherche nach verborgenen Bedeutungsdimensionen in Werken frühbarocker Kunst. Im Licht der Emblematik der Papstfamilie Barberini sowie verwandter Beziehungskontexte - etwa der frühen Ausgaben der Poemata Urbans VIII., der pontifikalen Medaillenproduktion, der Manifestationen Barberinischer Festkultur oder der Huldigungsschrift Aedes Barberinae von 1642 - gelingt es, zu neuen, verblüffenden Einsichten durchzudringen: zu einem Kunstobjekt, das klingendes Instrument ebenso ist, wie prägnantes Abbild und tiefgründige Parabel.

Februar 2026, 352 Seiten, Deutsch
Hollitzer Wissenschaftsv.
978-3-99094-652-7

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