Les tournois à la cour de France (1490-1620)

Oft mit dem Mittelalter in Verbindung gebracht, waren Turniere auch in der Renaissance noch wichtiger Teil des höfischen Lebens und gehörten besonders in Frankreich zu den eindrucksvollsten öffentlichen königlichen Festlichkeiten ihrer Zeit. Adel und Monarchie kamen in einem sorgfältig inszenierten Spektakel zusammen, und die besten Hofkünstler und Handwerker schufen für diese Ereignisse Kulissen, Rüstungen, Kostüme sowie Texte und Musik. Diese Publikation untersucht erstmals Natur und Entwicklung der königlichen französischen Turniere, von Karl VIII. bis in die ersten Jahre der Regierung von Ludwig XIII. Unter Verwendung der verfügbaren Text- und Archivquellen, sowie von Kunstwerken gibt diese Studie einen lebendigen Eindruck dieser spektakulären und verschwenderischen Darbietungen, die einst Mittelpunkt des Hoflebens waren.

  • Erste umfassende Untersuchung des Themas höfische Turniere
  • Anschauliche Analyse des eindrucksvollsten und aufwändigsten höfischen Spektakels im Europa der Renaissance
  • Interdisziplinärer Ansatz, bezieht materielle, künstlerische, soziale und historische Aspekte mit ein

Juli 2026, 448 Seiten, European Identities and Transcultural Exchange, Bd. 7, Französisch
Walter de Gruyter
978-3-68924-302-9

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