Labile Demokratie

Populismus, Institutionenerosion und die Anforderungen zur Inklusion


Die Demokratie ist nicht erst durch die rechtspopulistischen Tendenzen in eine Turbulenz geraten, die die Zustimmung und Legitimation in der Bevölkerung sinken lässt. In der repräsentativen Demokratie wählen die Bürger Delegierte, ein politisches Personal, dem sie die Arbeit des Regierens überlassen. Wenn sie diesem Personal nicht mehr trauen, wünschen Sie ein anderes Personal (Elitenwechsel) und eine Führung, die der Komplexität der Welt einfache Lösungen bieten soll.

Das Buch untersucht die Prozesse, die diese Entwicklung tragen. Vor allem aber stellt es die Frage nach der Resilienz der Demokratie: nach dem schwierig gewordenen Prozess, die Kompetenz der Kompromissbildung - ihr starker Kern - wiederzugewinnen. Wie werden wir fähig, demokratisch zu bleiben? Trägt die Erinnerung an die Gemeinschaftlichkeit des antiken Ursprungs des Demokratischen?

Oktober 2026, ca. 175 Seiten, Kritische Studien zu Markt und Gesellschaft, Bd. 17, Deutsch
Metropolis Verlag
978-3-7316-1665-8

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