KYC mittels Dritter im Nicht-EU-Ausland am Beispiel Japan

Digitalisierung und Internationalisierung haben die Kundenidentifizierung (KYC-Prozess) durch Dritte zu einem praxisrelevanten Thema für Kreditinstitute gemacht. Besonders ungeklärt ist bislang, unter welchen Voraussetzungen ein Dritter im Nicht-EU-Ausland eingebunden werden darf. Das Werk greift diese Frage erstmals vertieft auf und untersucht sie am Beispiel Japans. Ausgehend von Bedeutung, Entstehung und gesetzlichem Hintergrund des KYC-Prozesses werden die Pflichten inländischer Kreditinstitute sowie die Voraussetzungen dargestellt, unter denen Dritte nach dem Geldwäschegesetz in Anspruch genommen werden können. Es folgt eine Darstellung der KYC-bezogenen Pflichten japanischer Kreditinstitute. Darauf aufbauend wird am Beispiel Japans untersucht, ob und unter welchen Voraussetzungen ein Rückgriff auf einen Dritten im Nicht-EU-Ausland zulässig ist; im Mittelpunkt steht dabei die Äquivalenzprüfung der geldwäscherechtlichen Sorgfalts- und Aufbewahrungspflichten. Auch der gruppeninterne Rückgriff und dessen Voraussetzungen werden behandelt. Ferner werden die Maßnahmen untersucht, die im Rahmen des geldwäscherechtlichen und bankrechtlichen Risikomanagements zu treffen sind. Abschließend widmet sich das Werk den Voraussetzungen, unter denen KYC-bezogene Pflichten auf einen Dritten im Nicht-EU-Ausland ausgelagert werden können.

Dezember 2026, ca. 200 Seiten, Wirtschaftsrecht international, Kommentar, Deutsch
Fachm. Recht u.Wirtschaft
978-3-8005-2099-2

Weitere Titel der Reihe: Wirtschaftsrecht international, Kommentar

Alle anzeigen

Weitere Titel zum Thema