Kulturgüterschutz im IPR
Das Kollisionsrecht des gutgläubigen Erwerbs abhandengekommener und unrechtmäßig ausgeführter Kulturgüter
Von:
Fischer, DagmarKunst wird international gehandelt. Bei der Überquerung von Staatsgrenzen berührt Kulturgut die Anwendungsbereiche verschiedener Rechtsordnungen, die sich teils stark unterscheiden. Die Frage nach dem anwendbaren Recht ist für das rechtliche Schicksal des Kulturguts daher zentral. Die nahezu weltweit geltende Situs-Regel ermöglicht durch einfachen Statutenwechsel die Manipulation des anwendbaren Rechts. Die Arbeit liefert daher Alternativen zur lex rei sitae für den gutgläubigen Erwerb abhandengekommener und unrechtmäßig ausgeführter Kulturgüter. Sie untersucht insbesondere lex furti, lex originis, Eingriffsnormen und ordre public. Zur Gewährleistung der Rechtssicherheit sind gesetzliche, idealerweise internationale Regelungen erforderlich.
August 2026, ca. 346 Seiten, Internationales und europäisches Privat- und Verfahrensrecht, Bd. 47, Deutsch
Nomos Verlags GmbH
978-3-7560-4303-3
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