Kulturelle Brücken bauen

Annäherungen an das Unvertraute aus interdisziplinärer Sicht. Eine (deutsche) Selbstreflexion

Kulturelles und interkulturelles Lernen geschieht nicht selbstverständlich und schwankt zwischen Begeisterung und Angst. Sich der Fremde zu nähern, ist ein langsamer, nie abgeschlossener Prozess. Auf unterschiedliche Weise versuchen die Autorinnen und Autoren, diesen Prozess aus ihrer jeweiligen beruflichen Disziplin heraus zu beschreiben. Letztendlich geht es darum, in der Begegnung und Auseinandersetzung mit dem Unvertrauten und dem Fremden etwas Neues, Drittes zu schaffen. Christian Thienel nähert sich den Fragen nach der eigenen kulturellen Identität während seiner Auslandsaufenthalte als Sprachdozent feinfühlig und intuitiv. Birgit Mau-Endres versucht, über Kulturdimensionen ein Bewusstsein für die Annäherung an kulturell Unvertrautes zu schaffen. Ingegerd Schäuble berichtet aus ihren dia­logischen Prozessen und ihrem erkenntnisreichen Vorgehen in Supervision und dialogischer Beratung. Alfred Walter reflektiert die Konfrontation mit der Fremde und dem Fremden im psychotherapeutischen Prozess.

Juni 2026, 148 Seiten, Deutsch
Brandes + Apsel Verlag Gm
978-3-95558-427-6

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