Krisen als Impulse für die Germanistik

Perspektiven und Potenziale für Literatur und Kultur

Krisenerfahrungen prägen die deutschsprachige Kultur von Grimmelshausen bis Grass und sind heute aktueller denn je. Klimawandel, Pandemie und politische Polarisierung stellen nicht nur das gesellschaftliche Zusammenleben infrage, sondern fordern auch die Germanistik heraus: Wie kann ein philologisches Fach zur Bewältigung globaler Probleme beitragen? Die internationalen Beiträger*innen verbinden drei Perspektiven: die Analyse von Krisen in Literatur und Kultur, die theoretische Reflexion des Krisenbegriffs sowie die Auseinandersetzung mit der 'Krise der Germanistik' selbst. Sie zeigen, wie das Fach durch interkulturelle und interdisziplinäre Ansätze neue Relevanz gewinnen kann, indem es aus den Krisen produktive Impulse gewinnt.

Juni 2026, 336 Seiten, Interkulturelle Germanistik, Bd. 07, Deutsch
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978-3-8376-8206-9

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