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Kommunikation in Hochrisikobereichen

Adressierungsverfahren in medizinischen Notfalltrainings

In medizinischen Notfallsituationen ist die Kommunikation innerhalb des interdisziplinären Teams von besonderer Bedeutung. Delegationen, Anamnesen und Behandlungsabläufe müssen präzise und zeiteffizient kommuniziert werden, um das bestmögliche Outcome für die PatientInnen zu erzielen. Doch was bedeutet präzise Kommunikation in diesem Kontext und mit welchen sprachlichen Mitteln kann diese erzielt werden? Der Fokus dieser Arbeit liegt auf der Abbildung und Analyse von Adressierungsverfahren in medizinischen Notfalltrainings. Wie adressieren sich Teammitglieder untereinander, um Behandlungsabläufe zu koordinieren? Welche sprachlichen Mittel werden genutzt, um im Notfall möglichst schnell sicherheitsrelevante Informationen weiterzu­geben? Die empirische Analyse von Adressierungsverfahren aus realen Notfalltrainings zeigt, dass nominale und standardisierte Adressie­rungen, wie sie beispielsweise auch in der Luftfahrt genutzt werden, in zeitkritischen Situationen Vorteile für die Behandlungsdauer und somit auch die PatientInnensicherheit bieten können. Dieses Buch richtet sich somit gleichermaßen an SprachwissenschaftlerInnen und medizinisches Personal und liefert wichtige Erkenntnisse für weitere Forschungs­arbeiten und die Arbeitspraxis.

Februar 2025, 171 Seiten, Stauffenburg Linguistik, Bd. 133, Deutsch
Stauffenburg Verlag
978-3-95809-178-8

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