Koalitionsfreiheit und Gefangenenarbeit

Eine arbeits- und verfassungsrechtliche Untersuchung zum Schutz von "Gefangenengewerkschaften" durch Art. 9 III GG

Darf sich eine Gefangenengewerkschaft auf die Koalitionsfreiheit berufen? Auf diese durch das Bundesverfassungsgericht 2015 aufgeworfene Frage liefert die Arbeit die erste umfassende Antwort, mit Konsequenzen für die Strafvollzugspraxis. Die dogmatisch fundierte und um rechtsphilosophische und empirische Perspektiven erweiterte Untersuchung zeigt: Arbeitende Gefangene sind trotz des nicht vorhandenen Arbeitnehmerstatus durch Art. 9 Abs. 3 GG geschützt. Sie können Koalitionen gründen, diesen beitreten und unter bestimmten Voraussetzungen auch streiken. Die Arbeit verknüpft erstmals systematisch Strafvollzugsrecht mit individuellem und kollektivem Arbeitsrecht und beantwortet so grundsätzliche Fragen nach dessen Schutzzweck und Reichweite.

November 2026, ca. 489 Seiten, Studien zum Arbeitsrecht, Bd. 66, Deutsch
Nomos Verlags GmbH
978-3-7560-2716-3

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