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Kindheit als Praxis

Kulturanalytische Zugänge zur alltäglichen Herstellung von Kindheit(en) Festschrift für Helga Kelle

Kindheit als gesellschaftliche und kulturelle Praxis zu verstehen, die diskursiv verhandelt, praktisch hergestellt und körperlich-affektiv habitualisiert wird, bildet den Kern aktueller Kindheitsforschung. Dass sich diese erziehungswissenschaftliche Perspektive als wirkungsstarkes Forschungsfeld etabliert hat, ist wesentlich das Verdienst von Helga Kelle. Seit den späten 1990er Jahren hat sie grundlegende empirische, theoretische und methodologische Beiträge zur Entwicklung und Sozialisation von Kindern sowie zur (trans-)organisationalen und praktisch-diskursiven Formierung insbesondere früher Kindheit vorgelegt. Ihre Arbeiten wirken weit über die Kindheitsforschung hinaus, da sie konsequent in Dialog mit Geschlechter-, Schul- und Organisationsforschung, Körper- und Entwicklungsforschung, pädagogischer Anthropologie sowie erziehungswissenschaftlichen Methodologien treten. Der Band würdigt diese nachhaltigen Beiträge und macht zugleich den sozialen und intellektuellen Kontext sowie die Bedeutung ihrer Forschungskooperationen sichtbar.

März 2026, 232 Seiten, Deutsch
Juventa Verlag GmbH
978-3-7799-9428-2

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