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Jugend unter Verdacht

Kriminalisierung und Maßnahmen »der Besserung« im 18. und 19. Jahrhundert

Um das Jahr 1800 herum wird Jugend zunehmend zum Ziel neuer erzieherischer Forderungen. In Zeiten einer vermeintlich wachsenden Kriminalität junger Menschen rücken Altersgrenzen und Erziehungsverhältnisse in den Fokus - so soll z.B. die richtige Erziehung vorbeugend wirken. Die Beiträger*innen des Bandes betrachten die Konzepte und Ansprüche gegenüber jugendlicher Devianz und Delinquenz in der sogenannten 'Sattelzeit' (1750-1850). Dabei gehen sie auf Quellen ein, die in unterschiedlichen Zusammenhängen zeigen, wie 'verwahrloste' Jugendliche zum Problem erhoben wurden, dem u.a. mit neuartigen Anstalten begegnet werden sollte.

Februar 2026, 246 Seiten, Kartoniert, Histoire, Bd. 248, Deutsch
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978-3-8376-7626-6

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