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Insolvenzabwehr mittels Patronatserklärungen

Eine Untersuchung zum Spannungsverhältnis zwischen Gläubigerschutz und Privatautonomie
Die Arbeit untersucht, wie sich „interne“ und „externe“ Patronatserklärungen auf die zu einer Insolvenzantragspflicht führenden Insolvenzgründe beim protegierten Unternehmen auswirken. Ein Fokus liegt dabei auf der Frage, wie die übernommene Ausstattungszusage beendet (insbesondere gekündigt) werden kann. Aufgezeigt wird, dass derartige Beendigungsmöglichkeiten die insolvenzvermeidende Wirkung von Patronatserklärungen nicht pauschal in Zweifel ziehen. Angesichts neuerer Entscheidungen – namentlich des OLG Düsseldorfs zur Finanzierung von Start-ups und des BGH in Sachen „Air Berlin“ – werden zudem „weiche“ Patronatserklärungen näher untersucht. Neben einer grundlegenden Systematisierung wird auch ein allgemeingültiger Maßstab für ihre Berücksichtigung bei der Insolvenzabwehr vorgeschlagen.
Februar 2026, ca. 436 Seiten, Mannheimer Schriften zum Unternehmensrecht, Bd. 63, Deutsch
Nomos
978-3-7560-3598-4

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