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Informationsprozesse im Infektionsschutzrecht

Der deutsche und europäische Rechtsrahmen zur Überwachung von Infektionskrankheiten am Beispiel von COVID-19

Die Autorin untersucht aus rechtlicher Perspektive, warum in Deutschland wichtige Informationen für ein effektives Pandemiemanagement fehlen. Am Beispiel der COVID-19-Pandemie zeigt sie, dass die Informationsprozesse im deutschen Infektionsschutzrecht unzureichend digitalisiert sind. Während die Digitalisierung auf europäischer Ebene weit fortgeschritten ist, führen nationale Defizite zu erheblichen Effektivitäts- und Effizienzproblemen. Zur Analyse der Mängel nutzt die Autorin Methoden einer interdisziplinär informierten, steuerungsorientierten Verwaltungsrechtswissenschaft. Sie entwickelt primärrechts- sowie verfassungskonforme Lösungsvorschläge, um den Umgang mit künftigen Infektionskrankheiten von überregionaler Bedeutung zu verbessern.

Januar 2025, 359 Seiten, Materialien zur rechtswissenschaftlichen Medien- und Informationsforschung, Deutsch
Nomos Verlags GmbH
978-3-7560-2360-8

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