Es gibt keine echten und falschen Hologramme. Denn auch Phänomene, die einen vermeintlich 'falschen' diaphanen Körper zur Anschauung bringen, wirken seit den 1970er-Jahren am Hologrammbegriff mit, so die Ausgangsthese des Bandes. Anhand eines medienphilosophischen Zugangs, der Mimesistheorie, Medienwissenschaft und Ästhetik mit Filmanalysen und Technikgeschichte verbindet, zeigt Franziska Winter einprägsam, welche Facetten und Kontexte den pluralistischen Begriff prägen. Das Hologramm wird im Zuge dessen - vom Tupac Hologramm T-Shirt bis zum rauschenden Störbild - als ein mimetisches Medium mit körperpolitischer Einlassung offenbar.

