Handgemacht

Autobiografie im Comic: Ästhetik, Genealogie, Diskurs

Am Anfang waren Postmoderne, underground comix und prosthetic culture - allesamt prägende Phänomene für die Comic-Autobiografie. In diesem popkulturellen Medium geraten Aspekte wie die 'Wahrheit des Ich' oder die Evidenz des Erzählten ins Wanken. Stattdessen entsteht im Zeichen der Spaltung, Übertreibung und Metamorphose eine neue Form der hybriden Selbstrepräsentation. Die Monografie bietet Einblicke in die heterogenen Diskurse der Entstehung und Entwicklung dieser Praxis des autobiografischen Schreibens/Zeichnens in den USA, Europa und Japan.

Mai 2026, 344 Seiten, Deutsch
Brill | Fink
978-3-7705-6983-0

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