Hall of Mirrors

Mishka Rushdie Momens Hyperion-Debüt 'Reformation' führte die britischen Klassik-Charts an, begeisterte Kritiker und Hörer weltweit und wurde von der Times zu einem der 'Alben des Jahres' gewählt. Für ihr zweites Album wendet sie sich nun von England nach Frankreich und rückt den Hof Ludwigs XIV. sowie die glanzvolle Musikwelt von Versailles in den Mittelpunkt.
Der Palast des Sonnenkönigs war weit mehr als eine königliche Residenz: Er war Bühne politischer und kultureller Ausstrahlung, ein Ort unablässiger Konzerte, Tänze und prachtvoller Spektakel. Ludwig XIV. war dabei nicht nur Zuschauer, sondern selbst Balletttänzer und versierter Musiker.
Mishka widmet sich Tastenwerken von François Couperin, Élisabeth Jacquet de La Guerre und Jean-Philippe Rameau. Couperins warme, leuchtende Klangsprache, geschaffen für die weitläufigen Räume von Versailles, entfaltet auf dem modernen Konzertflügel besondere Wirkung. Jacquet de La Guerre, einst als 'Wunder unseres Zeitalters' gefeiert, verbindet in ihrer reich verzierten Suite in g-Moll französische Eleganz mit dramatischen italienischen Einflüssen.
Den Abschluss bildet Rameaus verblüffend originelle Suite in e-Moll, in der höfische Tänze auf schottisch oder irisch geprägte Gigues und fantasievolle Charakterstücke wie 'Le rappel des oiseaux' - die 'Versammlung der Vögel' - treffen.

September 2026, 88 Seiten, Englisch
Universal Vertrieb

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