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Gut genug

Mutterschaft zwischen Biografie und Gesellschaft

Dieser autobiografische Essay setzt sich mit der Frage auseinander, inwiefern Mutterschaft als hinreichend gut empfunden werden kann. Wann bin ich als Mutter gut genug für mein Kind? Was bedeutet es für mein Muttersein, mich mit der Beziehung zur eigenen Mutter auseinanderzusetzen? Und ist es unter den gegenwärtigen gesellschaftlichen Bedingungen mit den vielfältigen Ansprüchen an Frauen und Mütter bei noch immer nicht erreichter Gleichstellung überhaupt möglich, sich als gut genug zu erleben? Der Text schlägt dabei den Bogen von der eigenen Biografie zu den gesellschaftlichen Bedingungen, unter denen Frauen damals Mütter waren und unter denen sie es heute sind. Kritisch betrachtet werden dabei historische Frauenbilder wie das der selbstlosen Mutter ebenso wie die heute propagierte bindungs- und bedürfnisorientierte Erziehung, welche implizit den Mythos einer vermeintlich natürlichen Mutterliebe weiterführt.

März 2026, ca. 234 Seiten, Deutsch
BoD - Books on Demand
978-3-6957-1837-5

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