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Globalisierung und Phänomenologie der Welt

Husserl - Heidegger - Rombach

In den Debatten der Gegenwart werden politische und ökonomische Entwicklungen als Globalisierung oder De-Globalisierung gedeutet. Konfliktlinien verlaufen zwischen den Gegnern und Befürwortern dieser Prozesse. In diesen Debatten wird über Globalisierung aber nur selten tiefgehend nachgedacht. Diese Lücke möchte die vorliegende Untersuchung füllen. Als Pionierarbeit wagt sie sich in weitgehend unbegangenes Gelände: Sie macht die phänomenologische Erhellung des Phänomens der Welt fruchtbar für eine philosophisch fundierte Globalisierungskritik. Die Untersuchung zeigt, dass die sehr grundsätzliche Kritik, die Edmund Husserl, Martin Heidegger und Heinrich Rombach an der europäischen Moderne üben, sich globalisierungskritisch lesen lässt. Die destruktiven Seiten der Globalisierung lassen sich so in Zusammenhang bringen mit den strukturellen Pathologien der Moderne. Das philosophische Nachdenken über die Pathologien der Globalisierung gliedert sich dabei in Diagnose und Therapie. Die Diagnose antwortet auf die Frage: Inwiefern wird 'Welt' in der Epoche der Globalisierung falsch oder inadäquat konzeptualisiert? Die Therapie antwortet auf die Frage: Wie ließe sich 'Welt' stattdessen konzeptualisieren - in einer heilsamen und adäquaten Weise?

September 2025, 252 Seiten, Deutsch
Text & Dialog GbR
978-3-9438979-1-3

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