Glaspaläste und Mikrofinanz

Beiträge zur Entwicklungsfinanzierung

Seit Beginn der Entwicklungszusammenarbeit sind Entwicklungsbanken bevorzugte Partner der Geberinstitutionen gewesen. Die erklärten entwicklungspolitischen Ziele - seitens der armen Bevölkerung zusätzliche Investitionen zu stimulieren - haben sie jedoch nur selten erreicht. Auch die «Integrierten Programme» und die Nichtregierungsorganisationen mit ihren «Rotationsfonds» haben die Entwicklung eines Finanzsystems für die Kleingewerbetreibenden, die Kleinbauern und die Bewohner des städtischen «informellen Sektors» eher behindert als gefördert. In den letzten Jahren sind spezielle Mikrofinanz-Banken mit einem gleichzeitig kommerziellen und zielgruppenorientierten Anspruch gegründet worden, die sich in vielen Entwicklungs- und Transformationsländern besser bewährt haben.

Dezember 2002, ca. 236 Seiten, Entwicklung und Finanzierung, Bd. 12, Deutsch
Peter Lang
978-3-631-38563-0

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