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Gemeinnützige Arbeit als Alternative zur Ersatzfreiheitsstrafe bei obdachlosen Personen

Eine qualitative Untersuchung zu Hindernissen und Optimierungsmöglichkeiten

Eine Personengruppe wird in der Diskussion um die Vermeidung der Ersatzfreiheitsstrafe bislang vernachlässigt: obdachlose Menschen. Diese Menschen stellt das Werk in den Mittelpunkt und analysiert anhand leitfadengestützter Interviews, welchen Einschränkungen sie bei der Wahrnehmung Gemeinnütziger Arbeit unterliegen und welche Optimierungsmöglichkeiten bestehen. Die Arbeit zeigt sowohl Hindernisse auf, die in der Lebenswelt der Obdachlosigkeit an sich begründet liegen als auch solche, die in den Einstellungen, Motiven und Verhaltensweisen der obdachlosen Geldstrafenschuldner wurzeln. Trotz der Heterogenität der Menschen bestehen große Spielräume dafür, die Gemeinnützige Arbeit den Betroffenen verstärkt zugänglich zu machen.

April 2026, ca. 351 Seiten, Kölner Schriften zur Kriminologie und Kriminalpolitik, Bd. 30, Deutsch
Nomos
978-3-7560-4273-9

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