Universales Heil als Erfüllung

Die Ausweitung des Heils auf die Völker im Matthäusevangelium als Etappe in der Heilsgeschichte Israels

In dieser Studie vertritt Julia Zeilmann die These, dass sich im Matth鋟sevangelium mit Jesu Wirken erf黮lt, was Gott Israel verhei�n hat: Im Zuge der endzeitlichen Zuwendung Gottes zu Israel, die das Matth鋟sevangelium mit Jesu Auftreten als gekommen ansieht, erreicht das Heil alle V鰈ker. Im Hintergrund stehen dabei universal ausgerichtete Verhei�ngen wie Gen�,3; Jes 56; 66. Jesus ruft Israel in seine Rolle als Licht der Welt (vgl. Mt�14). Obwohl die Mehrheit in Israel diese Rolle nicht annimmt, vertritt das Matth鋟sevangelium nicht die Meinung, dass Israel verworfen wird und das Heil anstelle Israels den nichtisraelitischen V鰈kern zukommt, sondern differenziert innerhalb Israels nach dem Kriterium der Annahme oder Ablehnung Jesu. Dieses Kriterium erm鰃licht den Gedanken, dass Israeliten und Menschen aus anderen V鰈kern gleicherma�n zum Heil kommen k鰊nen, indem sie Jesus annehmen und die Tora in Jesu Auslegung halten, da nicht die ethnische Herkunft entscheidet, wer zum Gottesvolk geh鰎t, sondern das Verhalten.

septembre 2026, 407 pages, relié, Wissenschaftliche Monographien zum Alten und Neuen Testament, Bd. Band 189, Allemand
Vandenhoeck u. Ruprecht
978-3-525-50283-9

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