Staatsverschuldung - Geldpolitik - Inflation

Mythen, Irrtümer und Gefahren

Dieses Buch soll Lesenden eine eigenständige Beurteilung der Frage ermöglichen, ob Staatsschulden gut oder schlecht, gefährlich oder ungefährlich, sinnvoll oder für zukünftige Generationen schädlich sind. In Deutschland ist das Bild der „schwäbischen Hausfrau“ und der „schwarzen Null“ als Ideal weit verbreitet. Tatsächlich handelt es sich hierbei um einen deutschen Sonderweg, der wenig Sinn macht. Ebenso ist in Deutschland die Angst vor einer Inflation weit stärker ausgeprägt als in anderen Staaten der westlichen Welt. In nicht wenigen Fällen wird Staatsverschuldung mit Inflation oder gar Hyperinflation gleichgesetzt und die Ereignisse des Jahres 1923 als Beleg herangezogen. Damit hat sich die Diskussion von der Realität gelöst. Das Buch wird zeigen, dass die Ereignisse des Jahres 1923 nicht einmal im Ansatz auf die aktuelle Wirklichkeit übertragen werden können. Weiter wird das Buch zeigen, dass durch die Aufhebung der Bindung des US-Dollars an Gold das moderne Geld eine beliebig vervielfältigbare Erscheinung ist und wieder das geworden ist, was es bereits zu Beginn des 20. Jahrhunderts war, nämlich ein Geschöpf der Rechtsordnung.

Der Inhalt

  • Staatsschulden: Grundlagen und zentrale Streitpunkte
  • Geldsystem und Rolle der Zentralbanken
  • Inflation: Ursachen und Folgen
  • Kritik klassischer Wirtschaftstheorien
  • Chancen, Risiken und rechtlicher Rahmen der Verschuldung

Der Autor

Dr. Andreas Geipel ist Rechtsanwalt und Autor diverser juristischer Fachbücher. Er ist u. a. Experte für Themen der Staatsverschuldung, des modernen Geldwesens und der sektoralen Betrachtungen und Kreisläufe aus der Volkswirtschaft.

septembre 2026, env. 482 pages, Allemand
Springer Fachmedien Wiesbaden GmbH
978-3-658-52550-7

Autres titres sur ce thème