Staatlicher Umgang mit IT-Sicherheitslücken
Hintertüren, Zero-Days und das Grundrecht auf IT-Sicherheit
IT-Sicherheitslücken gefährden unsere digitale Gesellschaft. Gleichzeitig werden sie von Behörden bisweilen ausgenutzt, um IT-Systeme zu hacken und so Sicherheit zu gewährleisten. Der Autor erläutert die politischen und informationstechnischen Grundlagen dieses scheinbaren Paradoxons. Anschließend analysiert er, inwiefern der Interessenkonflikt um IT-Sicherheitslücken in Deutschland und auf europäischer Ebene geregelt wird. Dabei differenziert er zwischen "Hintertüren" und sog. Zero-Days und nimmt das Grundrecht auf IT-Sicherheit in den Fokus, insbesondere in seiner Schutzpflichtdimension. Zum Schluss wird auf Grundlage der in der Analyse gewonnenen Erkenntnisse eine neue Regelung für den Umgang mit IT-Sicherheitslücken entworfen.
janvier 2026, 350 pages, Schriften zum Polizei- und Sicherheitsrecht, Bd. 06, Allemand
Nomos
978-3-7560-3510-6
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978-3-7560-3510-6

