Sozio-ökonomische Aspekte der Regulierung der Rechnungslegung

In den meisten OECD-Ländern ist ein substantieller Wandel der Rechnungslegung feststellbar: Privatisierung und Internationalisierung der Regulierung. Letztendlich hat der Prozess zu einer global wachsenden Bedeutung des IASB und der IFRS geführt. Erklärungsansätze, die bisher eher auf funktionalistischen, ökonomischen Denkmustern beruhen, greifen jedoch zu kurz, insbesondere bei einer Begründung der veränderten Interventionsstaatlichkeit. Wohlfahrtsstaatlichkeit als Ausdruck eines gesellschaftlichen Interesses an Regulierung sowie soziale Netzwerke werden in dieser Arbeit herangezogen, um offene Fragen der Persistenz und Konvergenz unterschiedlicher nationaler Rechnungslegungsregulierungen zu thematisieren. Damit wird ein ergänzender Beitrag zur Erklärung der Dualisierung der Rechnungslegung in kontinentaleuropäischen Ländern sowie der zeitlichen Verzögerung der IFRS-Diffusion geleistet.

octobre 2012, env. 226 pages, Betriebswirtschaftliche Forschung im Rechnungswesen, Bd. 8, Allemand
Peter Lang
978-3-631-63770-8

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