Seeprivatrechtliche Streitigkeiten unter der EuGVVO

Der Autor untersucht das Seeprivatrecht in Bezug auf die Frage, wie sich etwaige Streitigkeiten in das System des vereinheitlichten europäischen Prozessrechts ¿ namentlich der Verordnung des Rates über die gerichtliche Zuständigkeit und die Anerkennung und Vollstreckung von Entscheidungen in Zivil- und Handelssachen (EuGVVO) als wichtigstem sekundärrechtlichen Instrument ¿ einfügen. Dabei analysiert er, welche Gerichtsstände der EuGVVO für die jeweiligen Streitigkeiten eröffnet sind und welche spezifisch seeprozessrechtlichen Probleme sich ergeben. Die Schwerpunkte bilden das Seetransport- und das Seearbeitsrecht. Dies ist zum einen der praktischen Relevanz dieser Rechtsgebiete und den hierzu ergangen Entscheidungen des Europäischen Gerichtshofs (EuGH) geschuldet. Andererseits eignen sich gerade diese beiden Bereiche zur Darstellung allgemeiner Fragen, insbesondere des Zusammenspiels von Seeprivatrecht, Seevölkerrecht und europäischem Prozessrecht. Grundsätzlich folgt die Arbeit dabei dem Aufbau der EuGVVO.

mai 2011, env. 380 pages, Hamburg Studies on Maritime Affairs, Bd. 21, Allemand
Springer
978-3-642-19243-2

Autres titres de la collection: Hamburg Studies on Maritime Affairs

Afficher tout

Autres titres sur ce thème