Commander aujourd'hui : Schweizerische Zivilprozessordnung (Art. 1–352 ZPO sowie Art. 400–408 ZPO)

Robert Siodmak, Edgar G. Ulmer: MENSCHEN AM SONNTAG

Publié par:
Glasenapp, Jörn

Menschen am Sonntag ist ein zentraler Film der deutschen und internationalen Filmgeschichte. Nahezu jede zeit- und kulturgeschichtliche Publikation über die Weimarer Republik würdigt seine Bedeutung, erstmals im deutschsprachigen Raum wird er hier in einer monografischen Studie untersucht. Menschen am Sonntag ist ein Schlüsselfilm der Weimarer Republik. 1929, im Jahr der filmtechnischen und stilistischen Wende vom Stumm zum Tonfilm produziert, vollendet sich in ihm thematisch und ästhetisch der Aufbruch in die Moderne des 20. Jahrhunderts, die kurz darauf mit der Machtübergabe an die Nationalsozialisten 1933 abbricht und an die Gesellschaft und Film erst wieder nach 1945 anknüpfen. "Was ist das Besondere?" fragte der Kritiker Herbert Ihering schon anlässlich der Uraufführung im Februar 1930 angesichts eines kleinen, amateurhaften Films, in dem eigentlich nichts geschieht. Iherings Frage leitet die Lektüre des Films Menschen am Sonntag. Sie arbeitet mit einer Metapher als Denkform: Menschen am Sonntag ist ein Kristallisationspunkt, an dem sich in einem phänomenalen Augenblick alle disparaten Tendenzen, Konstellationen, Lebenssphären, Wahrnehmungsmodi und medialen Formen des Projektes "Moderne" unter dem Druck der - politischen, ökonomischen, sozialen, kulturellen - Krise verdichten. Die kristallinen Facetten haften am filmischen Ereignis - dem Moment eines sommerlichen Weekends im Leben von fünf jungen Menschen in der Großstadt Berlin.

octobre 2025, 103 pages, Film|Lektüren, Allemand
Edition Text + Kritik
978-3-689-30043-2

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