Richterliche Verantwortung und Künstliche Intelligenz

Zur Abgrenzung zwischen unzulässiger Ersetzung und zulässiger Unterstützung des menschlichen Richters

Künstliche Intelligenz darf den Richter unterstützen, ihn aber nicht ersetzen - doch wo verläuft diese Grenze konkret? Aus der Rechtsprechung des Bundesverfassungsgerichts lässt sich eine richterliche Pflicht zur eigenverantwortlichen Aufgabenwahrnehmung ableiten. Anhand zahlreicher Praxisbeispiele untersucht der Autor, wie der inhaltliche Einfluss algorithmischer und sonstiger fremder Erwägungen auf die Entscheidungsfindung mit der richterlichen Eigenverantwortung in Einklang zu bringen ist. Darauf aufbauend entwickelt die Arbeit ein Modell zur Abgrenzung zulässiger richterlicher Unterstützung von unzulässiger Ersetzung. Sie liefert damit Orientierung für Justiz, Gesetzgebung und Rechtswissenschaft in Zeiten wachsender Digitalisierung.

mai 2026, 336 pages, Neue Schriften zum Staatsrecht, Bd. 19, Allemand
Nomos Verlags GmbH
978-3-7560-3940-1

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