Mit Sogen leben, ohne von ihnen gefressen zu werden

Wohin mit unseren Ängsten und Sorgen?

Sorgen, vor allem Zukunftsangst beherrschen die Themen in den Medien ebenso wie am Stammtisch, in den Kirchen und Familien. Sich Sorgen zu machen, hat schon immer zum Menschsein dazugehört, aber die Zuspitzung in unserer Zeit und auch unserer Gesellschaft kann nicht übersehen werden. Beim Blick zurück auf einen längeren Lebensweg zeigt uns, wie sehr unser Leben mit einer Reise zu vergleichen ist. Nicht mit einer "All-Inclusive-Reise", beim der uns alles angenommen wird, sondern mit einer Abenteuerreise, auf der die einzelnen Etappen nicht genau geplant werden können, die voller Überraschungen sein kann und die vielleicht ganz anders verläuft, als wir es uns vorgestellt haben. Die Reise durch das Leben ist unberechenbar! Und voller Überraschungen! Da gibt es zweifellos ruhige, angenehme Streckenabschnitte und viel Schönes, und wir wünschen uns, dass es immer so weitergehen möge, es gibt aber auch Streckenabschnitte, auf denen es durch raues Gelände geht, oder wo uns Stürme ins Gesicht blasen, und wir vielleicht auch so enttäuscht werden, dass wir aufgeben und verzweifeln möchten, und uns wünschen, nie losgezogen zu sein. Niemand kann die Probleme, die uns auf dem Weg durchs Leben begegnen, verhindern, und es kann sich auch niemand in die Haut eines anderen versetzen und das, was ihn umtreibt und ihm Angst macht, wirklich verstehen. Die entscheidende Frage ist deshalb, wie wir mit dem, was uns auf unserem Lebensweg begegnet, fertigwerden. Auch mit dem, von dem wir uns wünschen, dass es uns erspart bliebe.

octobre 2026, env. 80 pages, Allemand
tredition
978-3-384-93965-4

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