Macht und Mitgefühl

Buddhismus als Institution und Politik

Schon als der Buddhismus vor rund 200 Jahren nach Europa kam, wurde er zu gleichen Teilen als Religion und Lebensphilosophie wahrgenommen. Viele Menschen sind bis heute fasziniert von einer Religion ohne Schöpfergott, die als rationale Alternative zu den Offenbarungsreligionen erscheint. Den politischen und sozialen Aspekten des Buddhismus wird zumeist nur geringe Beachtung geschenkt. Dieses Buch bietet einen systematischen Vergleich des westlichen und buddhistischen Denkens über Staat und Gesellschaft sowie eine Analyse der unterschiedlichen Formen der Verknüpfung von Macht und Religion anhand der Entwicklungen in dreizehn asiatischen Ländern. Darüber hinaus werden die institutionellen Formen des westlichen Buddhismus kritisiert, die zwischen den Polen sektenähnlicher Vereinsmeierei und dem Anspruch auf Vielfalt und religiöse Toleranz noch um innere Stabilität ringen.

octobre 2026, env. 280 pages, Allemand
Alibri
978-3-86569-465-2

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