Instabile Bildlichkeit

Eine Prozess- und Medienphilosophie digitaler Bildkulturen

Instabile Bildformen, die aus technischen Dysfunktionen, materieller Abnutzung oder digitalen 'Glitches' entstehen, werden in diesem Band als Symptome einer prozessualen Zeitlichkeit digitaler Bewegtbilder betrachtet. Deren Entwicklung wird anhand konkreter medientheoretischer Analysen nachgezeichnet, die sich mit beschädigten VHS-Kassetten, verpixelten Handyvideos, sich zersetzenden Zelluloidfilmbildern und der (post-)digitalen Ästhetik des Datamoshing auseinandersetzen. Zeitphilosophische Theoriekonzepte von Gilles Deleuze, William James und Alfred N. Whitehead erweisen sich dabei als anschlussfähig für die Reflexion digitaler Temporalität.

octobre 2021, 248 pages, Digitale Gesellschaft, Bd. 39, Allemand
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978-3-8376-5817-0

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