Commander aujourd'hui : Schweizerische Zivilprozessordnung (Art. 1–352 ZPO sowie Art. 400–408 ZPO)

Industriepolitik und Wohlstand

Fakten, Hintergründe und Reformbedarfe

Das Spielfeld der Industriepolitik befindet sich im Wandel. Expandierende Subventionslinien und technologielenkende Eingriffe der öffentlichen Institutionen haben sich zu fest etablierten Säulen staatlichen Handelns in Deutschland und Europa entwickelt – Trendprognose: weiter steigend.

Aber ein Interventionsstaat, der die Wirkungsmacht der Marktkräfte begrenzt, kann weder den Industriestandort Deutschland noch den Alten Kontinent Europa erfolgreich durch die weltwirtschaftlichen und geostrategischen Herausforderungen des 21. Jahrhunderts manövrieren. Statt neuer Wohlstandsspielräume scheinen Szenarien einer Deindustrialisierung am Horizont auf und eine Kultur der Relokation industrieller Wertschöpfung greift um sich. Das Herz der Ökonomie im Land der Sozialen Marktwirtschaft hat seine Schlagfrequenz verlangsamt, mit retardierenden Effekten auf den gesamten Organismus.

Die wirtschaftspolitische Frage, die sich angesichts des manifesten Vitalitätsverlustes der Industrie stellt, lautet: Wieviel Politik braucht die Industrie und welche? Der Autor beleuchtet sie aus realwirtschaftlicher, politökonomischer und ordnungspolitischer Perspektive.

mai 2026, env. 260 pages, Allemand
Springer Fachmedien Wiesbaden GmbH
978-3-658-50738-1

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