Gerichtsstands- und Rechtswahlvereinbarungen

Gerichtsstand und Rechtswahl im europäischen Zusammenspiel

Der Sammelband vereint die Beiträge des 4. Düsseldorf-Linz-Symposiums zum Internationalen Zivilverfahrensrecht, das im Juli 2025 an der Johannes Kepler Universität Linz in Kooperation mit der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf stattfand. Im Mittelpunkt stehen Gerichtsstands- und Rechtswahlvereinbarungen und damit die Frage, inwieweit die Parteien bei grenzüberschreitenden Sachverhalten das zuständige Gericht und das anwendbare Recht selbst bestimmen können.
Die Beiträge untersuchen die Anwendungsbereiche maßgeblicher Verordnungen zum Europäischen Kollisionsrecht und zum Europäischen Zivilverfahrensrecht, die wählbaren Gerichte und Rechtsordnungen sowie die Anforderungen an Form und Zustandekommen entsprechender Vereinbarungen. Weitere Schwerpunkte bilden deren Auslegung und Änderung, ihre prozessualen und materiell-rechtlichen Wirkungen sowie die Grenzen privatautonomer Gestaltung. Behandelt wird werden außerdem die wirksame Absicherung von Gerichtsstandsvereinbarungen und die Bedeutung des erforderlichen Auslandsbezugs.
Durch die gemeinsame Betrachtung von Gerichtsstands- und Rechtswahlvereinbarungen werden Parallelen, Unterschiede und Wechselwirkungen sichtbar. Der Band führt damit die Perspektiven des Europäischen Zivilverfahrensrechts und des Internationalen Privatrechts zusammen. Er bietet eine systematische Orientierung und greift zugleich zahlreiche aktuelle und praktisch bedeutsame Einzelfragen auf. 

décembre 2026, env. 300 pages, Allemand
Verlag Österreich GmbH
978-3-7046-9991-6

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