Friederike Mayröcker (1924–2021) füllte so sprachselig wie erfindungsreich mehr als einhundert Bücher. Sie wusste sich zur Poesie berufen, verweigerte sich dem Erzählen, begeisterte mit Gedichten und an Gertrude Stein entzündeter Prosa vornehmlich jüngere Dichter und hielt mit Bezügen zum Surrealismus und Dekonstruktivismus die Literaturwissenschaft in Atem. Die Wienerin schuf den eigensinnigsten Sprachkosmos ihrer langen Zeit. Hans Haider, der ihr Schaffen als Literaturkritiker und Freund fünfzig Jahre lang begleitete, beschreibt die oftmals als „Königin der Poesie“ gefeierte langjährige Nobelpreiskandidatin in einer ersten umfassenden Biographie.
août 2026, 444 pages, Allemand
Springer
978-3-662-73364-6
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978-3-662-73364-6

